Unsere Anreise mit ETIHAD von Frankfurt nach Bangkok, über Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten, verlief absolut problemlos. Das wechseln des Fliegers von einem zum anderen Gate war ebenfalls total easy. Angekommen in Bangkok wurden wir auch gleich in Empfang genommen. Jacky, seine Frau und Tanti holten uns ab und bevor es ins Hotel ging besuchten wir noch unser übliches und vor allem hervorragendes Restaurant in der Nähe unseres Hotels. Normalerweise sind wir dort eigentlich immer erst zum Abschiedsessen. Total Müde und ich dann auch vom heimischen Bier vom Fass, meinem LEO, ng es spät am Abend noch in die Schlafstätte, dem Hotel CRYSTAL SUITE. Am frühen Morgen sollte uns Jacky abholen und wir fuhren nach Kan Chu. Das Heimatdorf von Mai und der Wohnort meiner Schwiegermutter. Knappe 300 km, aber mehr als 2/3 davon nur Landstraße. 5 Stunden klimatisierte Autofahrt bei 35°C Außentemperatur, dann waren wir am frühen Abend vor Ort. Überglücklich meine Frau, die nach knappen 2 Jahren ihre Mama wieder in die Arme nehmen konnte. Aber auch eine sehr glückliche Mama, die ihre Tochter, wenn sie es auch nicht zugeben würde, sehr vermisst hat. Am nächsten Tag starteten wir einen kleinen Ausflug nach Sri Teb, einem kleinen Nationalpark mit Ausgrabungsstätten. Am Abend fuhr Jacky wieder zurück nach Bangkok. Er muss ja arbeiten und fährt Touris spazieren, nicht nur uns.
Am ersten Abend in Kan Chu ging es mit der Schwester meiner Schwiegermutter, Oma Cha und natürlich unserer kleinen, jetzt schon 11-jährigen Freundin Cha auf einen thailändischen Weihnachtsmarkt. Es gibt zwar auch viele Fressbuden dort, aber überwiegend wird Musik und Handgemachtes angeboten. Die kleine Cha teilt sich morgens noch, wie vor 2 Jahren, zum Frühstück Toastbrot mit Nutella mit mir. Isst sie sonst ja nicht, aber wenn der Farang (also ich) da ist, wird immer eine Ausnahme gemacht.
Der Geschichtspark Si Thep liegt im Tal des Mae Nam Pa Sak (Pa-Sak-Fluss) im Landkreis (Amphoe) Si Thep der Provinz Phetchabun, etwa 240 Kilometer nördlich von Bangkok.
Bei Ausgrabungen wurden Überreste einer historischen Siedlung freigelegt. Diese bestanden aus zwei verbundenen Anlagen auf einer Grundfläche von etwa 4,7 km². Der westliche Teil wurde als die „innere Stadt“ (Mueang Nai) bezeichnet. Sie liegt auf einer Grundfläche von etwa 2,08 km², ist fast Kreisförmig und hat einen Durchmesser von etwa 1,5 km. Die Stadt war von einer Mauer mit davor liegendem Wassergraben umgeben. Die Historiker vermuten, dass in der Stadt etwa 70 kleine Wasserbecken verteilt waren. In diesem Teil der Anlage stehen drei Bauwerke: der Prang Si Thep, der Prang Song Phi Nong und das Khao Klang Nai Monument, sowie etwa 45 kleinere archäologische Objekte.
Jacky war ja an dem Tag auch noch da und so waren wir mobil. Wir fuhren am Morgen die ca. 40 km zur geschichtsträchtigen und historischen Ausgrabungstätte nach Si Thep. An diesem Tag war auch Feiertag in Thailand, es war Vatertag, mein zweiter innerhalb eines Jahres, und so war reger Besucherandrang einheimischer Familien. Vatertagsausflug eben. Si Thep erinnert ein klein wenig an Angor Wat in Kambodscha, nur sehr sehr viel kleiner als die weltbekannte Tempelanlage bei Siem Reap. Mit an Bord unseres Ausfluges waren mein Schwieger-Mum und ihre Schwester,die kleine Cha und natürlich meine Frau und ich. Zum Aufwärmen eben mal ein kleiner Tagesausflug innerhalb der Provinz Phetchabun. Am Abend fuhr Jacky wieder zurück nach Bangkok. Die Arbeit wartet für den Profi-Tourist-Driver mit seinem Mini-Van.
Start war wieder Kan Chu, das Haus meiner Schwiegermutter. Wir sind früh am Morgen mit dem Motorbike, also dem Roller, inklusive unserem Backpacker-Rucksack, nach Bueng Sam Phan gefahren. Schwiegermutter und ihre Schwester, also Oma Cha, wie wir sie immer liebevoll nennen, denn sie ist ja auch die Großmutter dr kleinen Cha, fuhren mit einem zweiten Motorbike mit, um den anderen Roller wieder nach Hause zu schaffen. Für uns ging es von Bueng Sam Phan mit dem Linienbus weiter zum zentralen Busbahnhof in Bangkok. Fünfeinhalb Stunden Fahrt im klimatisierten doppelstöckigen Bus und natürlich mit der traditionellen 30 minütigen Pinkel und Imbisspause. Am Busbahnhof in Bangkok hat uns Jacky´s Sohn abgeholt und fuhr uns in die Innenstadt zu seinem Büro. Indisches Viertel. Jacky hat uns dort in Empfang genommen und in unser Hotel gebracht. Das hatte ich gebucht, unter der Prämisse, dass im Internet stand, dass die Entfernung zum Bahnhof in Thonburi nur 600 Meter Distanz wären. Never ever und so hatten wir mit Ach und Krach noch unseren Zug bekommen. Dieser fährt ja auch nur zweimal am Tag diese Strecke. Wir entschieden uns mit dem Frühzug um 7.43 Uhr zu fahren. Nachdem wir uns ein Taxi bestellten und der Fahrer erst einmal gar nicht wusste wo wir hinwollten, fuhr er uns auch noch zum falschen Bahnhof. Zwanzig Minuten durch den morgentlichen Rush-Hour-Verkehr, wo ich mir dann dachte, der fährt wohl im Kreis, denn 600 Meter können doch nicht soweit weg sein. Am verkehrten Bahnhof fanden wir dann einen Taxifahrer, der zwar wusste, wo wir hin mussten, aber meinte, dass er das nicht schaffen werde. Nochmal 30 Minuten durch den morgentlichen Berufverkehrbis zum eigentlichen Ziel, dem Bahnhof Thonburi für die Fahrt nach Kanchanaburi. Ganze sechs Minuten hatten wir bei Ankunft noch Zeit, die Fahrkarten zu kaufen und uns einen geeigneten Platz im Zug zu suchen. Geschafft! Jetzt war es entspannt. Für das Frühstück, dass wir auch im Hotel nicht hatten und auch keine Zeit vor Antritt der Bahnfahrt etwas zu besorgen, wurden wir im Zug von einsteigenden, so genannten fliegenden Händlern gut versorgt. Viele kleine Bahnhöfe, an denen der Zug anhielt, aber immer nur sehr kurz. Vom landschaftlichen Eindruck bin ich auch jetzt noch schwer begeistert. Man lernt Thailand mal so richtig kennen. Die Waggons sind alle dritte Klasse und das meiste an Inventar besteht aus Holz. An der Decke hängen Ventilatoren, die man aber nicht braucht, weil alle Fenster des Waggons komplett zu öffnen sind und der warme Fahrtwind richtig erfrischend durch das Abteil weht. Die fast zweieinhalbstündige Fahrt kostet 220 ThaiBath. Das sind umgerechnet 7 €, also 3,50 € pro Person. Grüße an die Deutsche Bahn. Das ganze natürlich ohne Deutschland.... äh... Thailand-Ticket. Einfach toll! Endlich erreichten wir den Bahnhof in Kanchanaburi. Nach dem Ausstieg mussten wir aber feststellen, dass wir zu Früh den Zug verlassen haben. Eine Station weiter hält dieser direkt vor der Brücke am Kwai-Station, wo sich auch unser Hotel befand. Egal, so konnten wir auf dem Weg durch die Stadt schon einmal erste Eindrücke von Kanchanaburi mit dem Pick-up-Taxi einfangen. Eingecheckt im Hotel das erste WAOH-Erlebnis. Direkter Blick auf diese historische Brücke über den River Kwai. Beeindruckend ist noch weit weit untertrieben. Schnell etwas frischmachen, ne Kleinigkeit an Sreetfood essen und ab zur Brücke. Das Ziel!
Bushaltestelle Bueng Sam Phan und gleich gehts los...
...voll klimatisiert uund Platz und Beinfreiheit. Bequem und dennoch ein Hauch von Luxus mit Einheimischen für wirklich kleines Money unterwegs sein. Man braucht etwas länger, aber man lernt Land und Leute viel besser kennen.
sowas gibt es bei uns Zuhause nicht. Hier kannst Du "kostenlos" Dein Handy aufladen. Ist im zentralen Busbahnhof in Bangkok
Von hier kann man in jede Richtung in Thailand starten.
Jacky´s Sohn holt uns hier ab und bringt uns in sein Büro, von wo uns dann Jacky ins Hotel in den Stadtteil Thonburi bringt.
...hier sind überwiegend nur indische Geschäfte, Restaurants und Hotels. Aber auch Jacky hat hier sein Office.
...über den Praya River und zu sehen ist hier unser Highlight für den Abschlusstag in Bangkok... mein Tetris-Tower
Von hier aus startet der Death Railway bis zur Endstation in Nam Tok Sai Yok Noi.
...den kennt so mancher Taxi-Driver in Bangkok nicht. Aber geil ist es, wenn man erst einmal im Zug nach Kanchanaburi sitzt.
aber so sitzt man im Abteil. Die Fenster ganz herunten, wie beim Autofahren im Sommer (bei uns)
...aber das reicht auch völlig aus. Man fühlt sich 50 Jahre zurück versetzt.
...dafür steigen immer wieder fligende Händler ein, die einem Thaifood und auch Getränke verkaufen.
...nicht mitgezählt, aber geschätzte 20 kurze Stopps an kleinen Bahnhöfen waren es auf der Strecke schon. Meistens weniger als eine Minute Haltezeit.
...das beschreibt die Bahnfahrt am Besten. Überwiegend aus Holz besteht so ein Waggon und man spürt die Erlebnisse, die so ein Waggon in seiner Lebenszeit erfahren durfte. Atmosphäre, unbeschreiblich.
...hier ist noch lange nicht die Brücke am River Kwai, aber einen Tripp per Pick-up-Taxi durch die Stadt zum Hotel am Fluß ist allemal das vorzeitige Aussteigen wert.
Shopping, Sightseeing and many more...
...auch auf der Fahrt durch die Stadt sieht man bereits die beiden großen Cementaries (Friedhöfe) mit den über 2000 Kriegsgräber gefallener Kriegsgefangener
Direkt davor ein 7ELEVEN, ein Cafe Amazon und gleich daneben ein Museum, dass die Geschichte des Death Railway dokumentiert.
...eine von vielen Dampfloks aus der damaligen Zeit. Hier am Eingang zum Museum.
...der Name ist Programm. Sensationeller Blick von unserem Balkon auf die weltberühmte, historische Brücke am River Kwai
Im zweiten Weltkrieg mehrfach bombadiert und zerstört von U.S. Bombern und durch Australier, Amerikaner, Briten, Holländer und Einheimische Kriegsgefangene der Japanischen Armee immer wieder aufgebaut.
...wo weitere Zeitzeugen den Bau dieser Todesstrecke dokumentieren.
...in erster Linie sollten diese nach Fertigstellung der Strecke den Nachschub an Munition, Proviant und Soldaten von Thailand nach Burma garantieren.
Der brutale Teil des Death Railway startet genau hier und erstreckt sich bis zur Endstation in Nam Tok. Die Bahn ging damals auch noch über 150 km nach Burma rein. Allerdings hat man die Schienen hinter Nam Tok entfernt.
Von Kan Chu aus starteten wir unseren 3-Tages-Tripp ins Nachbarland Laos. Ziel war die direkt an der Grenze liegende Hauptstadt Vientiane. Nach einem bezahlten Visaformular, ich nenne es Eintrittsgeld für Farangs, wurden wir per Transfer von der Landesgrenze zum Hotel gefahren. Onkel Jackkie durfte ja nicht mit seinem Auto rüberfahren. Grund dafür ist, dass Thailand linksverkehr hat, Laos aber, wie bei uns auf der rechten Seite fährt. Auch das Lenkrad sitzt dort aus meiner Sicht auf der richtigen Seiten, nämlich links. Laos Währung lässt mich sofort zum Millionär werden. Scheine ohne Ende. Hier ist vieles noch günstiger als in Thailand und so hat es auch an der Grenze lebende Thailänder als Tagesbesucher zum Shopping in Laos. Was auffällt ist, dass neben jeder Laotischen Nationalflagge, die Flagge der ehemaligen UdSSR hängt. Rote Fahne mit Hammer und Sichel in gelb. Angesichts der kriegerischen russischen Einsätze fragt man sich dann doch mal kurz, ob Laos schon etwas weiter ist in der Denkweise als wir Europäer. Wissen die was, was wir noch nicht wissen? Vom Essen her ist es hier sehr unterschiedlich. Natürlich bekommt man überall Landestypische Küche angeboten, aber auch die internationale Küche aus Frankreich und Italien lässt grüßen und so lud ich meine Thai-Verwandten zum Pizzaabend ein. Erfolg sieht anders aus, aber immerhin haben sie sich getraut. Am Tag 2 haben wir uns ein Tuk-Tuk inklusive Fahrer gechartert, der uns als Guide diente und den kompletten Tag, trotz kurzzeitigem technischen Defekt des Fahrzeuges, tauschte unterwegs einfach mal die Zündkerze an seinem Gefährt aus, die Stadt, seine Sehenswürdigkeiten, seine schönen Plätze und auch kulinarischen, sowie traditionellen Highlights. Vientiane ist eine von Touristen gut besuchte Stadt, was sich vor allem an den Sehenswürdigkeiten widerspiegelt. Jetzt waren wir nicht nur am weltberühmten River Kwai, sondern auch an dem Mega-Fluß Mekong. Beeindruckend breit bildet er hier auch die Grenze zwischen Thailand und Laos. Auf einer Infotafel an der Brücke stand irgendetwas von 600 Meter und da wir bis zur Mitte, also zur Grenze, gelaufen sind, kann das auch ungefähr hinkommen. Laos Hauptstadt ist vielfältig, aber auch die Menschen sind, wie auch in Thailand, sehr freundlich und zuvorkommend, nicht aufdringlich. Hier ein paar bildliche Eindrücke unseres 3-Tages-Tripp nach Laos Teil 1...
Fazit zum Family-Ausflug nach Laos... es war ein sehr schöner Tripp mit sehr vielen kulinarischen und kulturellen Impressionen. Jederzeit gerne wieder, allerdings dann eine Anreise mit dem Flieger. Die Fahrt von Kan Chu nach Vientiane zieht sich ewig hin und führt nur über Landstraßen. Die Eindrücke von Land und Leuten hier war ebenso großartig, allerdings schaltet sich irgendwann das europäische Sitzfleisch ab und es schmerzt einfach nur noch. Egal welche Sitzposition man einnimmt. Aber auch noch einmal ein Dankeschön an Onkel Jackki, der den Award "Best-Minivan-Driver of Thailand" verdient hat. Hier Teil 2 der Laos-Impressionen...
Wir sind angekommen. Angekommen im Erholungs- und Relaxteil unseres Thailand-Urlaubes. Angekommen im Ban Nam Mao-Resort in Na Jomtien, Nähe Pattaya. Es gab einige bauliche Veränderungen seit unserem letzten Aufenthalt hier, im Februar 2023. Aber die Freundlichkeit des Personals und auch der Besitzer ist die gleiche wie zuvor auch. Deswegen fühlen wir uns hier auch wohl. Überwiegend hat es hier nur deutsche Touristen, was nach über 2 Wochen nur Thai-Language und English-Talking Balsam für das deutsche Hirn ist. Ich habe hier die Zeit gefunden an meinem Business zu arbeiten (MatsZino) und mir auch den ein oder anderen Online-Fortbildungskurs zu verabreichen. Motivierende Hörbücher inbegriffen und dazwischen immer wieder mal eine Abkühlung im Pool, direkt vor mir und meinem Tablet auf der Veranda unseres Zimmers. Arbeiten unter Palmen, daran kann ich mich sowas von gewöhnen, aber MatsZino ist ja grenzenlos und erlaubt die Arbeit bei optimalem WLAN von überall aus. Nebenbei ist mein Geschäftskonto vierstellig im Plus, meine Volksbank-Lose haben einen Gewinn von zusätzlich 144 €uronen eingefahren und ich fühle mich das erste Mal in diesem Jahr so richtig GUT! Mein Frau-chen ist mit ihrer Freundin Suriwong täglich in der Umgebung unterwegs und besucht gefühlt jeden zweiten Tag den Frisör. Ich hab endlich auch einmal Zeit und Ruhe, hier meine Beiträge zwischen den Schwimmpausen zu aktualisieren und zu genießen.
Nachdem wir ja unseren Ban Nam Mao-Aufenthalt unterbrochen haben, sind wir für den Jahreswechsel nach Kan Chu zurückgereist. Ganze 11 Stunden dauerte die Anreise ins Nachhausekommen. Grund hierfür ist, dass alle Thai´s zum Jahreswechsel nach Hause fahren. Von Na Jomtien nach Bangkok ging es mit dem Taxi und der Fahrer war richtig fix. Er umfuhr sehr zeitaufwendige Staus und brachte uns in Normalzeit zur Tante nach Bangkok, von wo wir dann mit ihrer Tochter Icey und deren Freund mit einem FORD Ranger Pick-up, sehr geiles Auto, weiter nach Kan Chu fuhren. Der Fahrstil unseres Fahrers war verhältnismäßig unerfahren, so dass mein rechter Fuß des Öfteren gedanklich Verbindung zum Gaspedal aufnehmen wollte. Mitleid kam auf, nicht für die fehlende Steuerungstechnik des FORD Rangers, sondern mit dem Fahrzeug selbst. Das war total unterfordert. Ich hätte, trotz der Verkehrslage und ohne Raserei, die Strecke mit Sicherheit 3 Stunden vorher bewältigt. Aber lassen wir das. Der schönere, bessere Teil der Fahrerei mit diesem Profi-Driver war sowieso beim Tagesausflug zum Tempel Wat Dammayan in der Province Phetchabun. Diesmal nicht als Beifahrer, sondern auf Grund von Platzmangel, auf der Ladefläche. Geil und typisch für Thailand. Bei uns Zuhause würdest dafür ein hohes Bußgeld zahlen und auch der Fahrer würde wahrscheinlich um seinen Führerschein bangen müssen. Am Abend wurde dann wieder gegrillt. Hier ein paar Impressionen vom Tagesausflug in Bildern verpackt...
(Kan Chu, 02.01.2025) Spontane Abschiedsparty am letzten Abend. Organisiert von unseren lieben in Nachbarn in Kan Chu, verlassen wir, für mindestens ein Jahr den Heimatort meiner Schwiegermum, bei der wir uns ganz liebevoll für die Herzlichkeit und Aufenthaltsmöglichkeit bedanken. Mit einem gelungen, feucht-fröhlichen Abend haben uns die Menschen aus unserer Nachbarschaft überrascht. Ganz spontan haben die eine Abschiedsparty organisiert um uns zu verabschieden. Alles liebe und nette Menschen, die wir sowieso für immer in unsere Herzen geschlossen haben. Passt auf euch alle auf, bis wir uns wiedersehen im kommenden Jahr. Bleibt so wie ihr seid und vor allem bleibt gesund.
...und das hier ist ein Teil der Kids, die wir mit einer ordentlichen schulischen Ausbildung unterstützen möchten, damit sie in Thailand einen guten Job später haben. Mit dem was uns Zinzino zusätzlich einbringt, haben wir uns diese Zielsetzung gesetzt. Wie mein Bruder Frank mir früher schon einmal sagte, man muss immer etwas zurückgeben, von dem was man im Überfluss einnimmt. Heute bezeichnet man das als Charma. Unser Ziel ist es, dieses mit unserem eigenen Unternehmen "MatsZino" zu realisieren. Diese Kiddies sind es Wert.
Wir planen unsere Rückkehr, nach einem anstrengenden und intensiven Jahr der Arbeit, wieder für Dezember. Weihnachten wäre wieder schön und auch der Januar sollte dann in 2026 komplett in Thailand verbracht werden. Weiterhin planen wir im Januar unsere Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und diesen auch Thailand näher zu bringen. Mindestens zwei Wochen mit tollen Ausflügen wie den Death Railway, den Railroad Market, den Floating Market, Bangkok und chillen in Na Jomtien. Action und Erholung ist das Thema mit kulinarischen Genüßen für Gaumen und Auge. Thailand PUR. Wer Lust hat, kann gerne daran teilnehmen. Mehr Infos gibts im Februar/März hier zu erfahren.
Mit einem selbstgebrannten Kräuter-Whiskey, der zwar supergut mundet, aber nach dem Angang im Hals brennt wie Feuer und ich vermute einmal mindesten halb so stark wie Isopropanol ist, welches wir zur Reinigung und Desinfektion von Reinräumen verwenden, aber auch mit einigen Flaschen Hongtong und Leo-Beer war es ein sehr schöner Abend. So manche(r) war Mau Mak Mak, was so viel bedeutet wie "Betrunken".
Ich dachte immer, ich wäre der einzige Farang (Großauge, oder auch Langnase) in Kan Chu, bis ich den Bernhard am letzten Abend kennenlernte. Wir wohnen quasi direkt nebeneinander und wussten voneinander nix. Bernhard ist zwar Holländer, aber ein netter, gleichaltriger Zeitgenosseund kommt ursprünglich aus Kerkrade (Holland) Nähe Aachen. Hatten wir Beide einen Spaß...
Und so war es auch gleichzeitig unser letzter Abend für längere Zeit in Kan Chu. Unsere Urlaubsreise in Thailand geht allerdings noch weiter und so ist die nächste Station wieder das Ban Nam Mao-Resort in Na Jomtien bei Pattaya. Hier gilt es nochmal Kraft aufzutanken für die letzten Tripps und Einkäufe und Erledigungen zum Abschluß zu bringen.
(Na Jomtien, 03.01.2025) Die Anreise von Kan Chu nach Pattaya dauerte fünfeinhalb Stunden. Prayut, also Onkel Jackii hat uns gefahren. Im Gegensatz zur Reise von Na Jomtien nach Kan Chu, wo wir für die gleiche Strecke die doppelte Zeit, also 11 Stunden brauchten. Das lag aber zum einen am Reiseverkehr, denn viele Thais,, die in den Ballungszentren wie Pattaya und Bangkok arbeiten, fuhren für den Jahreswechel und die Feiertage in ihre Heimat-Provinzen und Heimatorte zurück um bei ihren Familien zu sein. Während unserer Abwesenheit von 7 Tagen hat sich die Anlage ziemlich gefüllt. Es ist voll hier. Alleine 5 Zimmer sind von Mitbürgern aus dem Landkreis Aschaffenburg belegt. Ist schon komisch, wenn man beim Frühstück Aschberscher Dialekt hört und das 11.000 km entfernt von Kleinostheim und Mömbris, denn da kommen die Touris her.
Transformer Mats unterwegs von Kan Chu nach Na Jomtien.
Eines ist aber auch klar. Sofort nach Rückkehr nach Hause fängt die Diät wieder an, bzw. geht es wieder weiter. Ich wiege mich im Urlaub nicht, will mir ja diese Tage nicht versauen, aber mein Body sagt, er wird etwas mehr.
Eines ist aber auch klar. Sofort nach Rückkehr nach Hause fängt die Diät wieder an, bzw. geht es wieder weiter. Ich wiege mich im Urlaub nicht, will mir ja diese Tage nicht versauen, aber mein Body sagt, er wird etwas mehr. Also, bevor ich grün vor Ärger, über eine "eventuelle" Gewichtszunahme werde... Starte ich meine Detox-Kur. Was genau das ist könnt ihr auf der www.matszino.de Website erfahren.
Ban Nam Mao bedeutet: Zurück bei unseren Freunden Suriwong, Rosi, Gerald, Peter und Markus, der mittlerweile auch nicht mehr Single ist. Gemeinsame Unternehmungen, am Abend Essen gehen und die Zeit in der Anlage, am liebsten am Pool verbringen. Am 8. Januar geht es für 3 Tage auf die Insel Koh Larn ins Hotel Xanadu.mit Privatstrand. Die Insel liegt vor Pattaya im Golf von Thailand. Wir haben immer noch täglich zwischen 30 und 35 Grad und Sonne. Soll auch weiterhin so bleiben und so steht dem Tripp auf Koh Larn nichts im Wege. Entspannte Stunden am Beach. Aber auch in Pattaya werden wir noch so einiges unternehmen. Werde es hier mitteilen. Fazit: Uns geht es sehr gut und wir fühlen uns sowas von wohl. So sollte es immer sein. Übrigens hab ich mir in einem europäisch ausgerichteten Lebensmittelladen namens Friendship-Market, wo wirklich auch nur Auswanderer einkaufen und es alles gibt, was auch bei Edeka & Co. in Deutschland im Sortiment zu finden ist, mit Roggenbrot, Käse und Nutella fürs tägliche Frühstück eingedeckt. Immer nur Toastbrot aus Weizenmehl, Butter und Marmelade aus Australien hängt einem irgendwann aus den Ohren raus.
(Na Jomtien/Pattaya, 04.01.2025) Beim letzten Thailand-Urlaub stellte mir Gerald einen alten Uhrmacher in seinem Geschäft in Pattaya vor. Sein Laden war in einer dunklen Halle, wo alle anderen Läden verlassen waren. Ursprünglich war hier einmal ein Fleischmarkt. Jetzt stand die große Halle leer. Nur Mr. Wong war noch da. Ich war ja bereits vor 2 Wochen vor Ort und hab mir seine neuen Collectionen angesehen. Dabei sprang ein richtiges Schmuckstück heraus. Jetzt gab es aktuell was ganz etwas Neues und so trat ich ein weiteres Mal in Mr. Wongs Laden.
Sind die nicht einfach nur geil? Ich hab mir gleich die Rote bestellt. Übermorgen kann ich sie abholen. Eine echte Augenweide dieser sportliche und hochwertige Chronograph.
Das ist der Uhrmachermeister meines Vertrauens bei der Arbeit. Mr. Wong in Pattaya.
(Na Jomtien, 05.01.2025) Heute waren wir alle gemeinsam zur Thai-Massage. Ich kann euch gar nicht sagen wie gut das getan hat. 90 Minuten Thai-Massage für umgerechnet 13 €uro. Relaxen und Ölen von Kopf bis Fuß. Ein Urlaubstag für den Körper.
Wir haben auch gleich schon die nächsten 90 Minuten Thai-Relax-Massagen gebucht. Gleich nach der Rückkehr von der Insel wird wieder Ganzkörper-geölt-relaxed. Heute war danach Pool angesagt und am Abend waren wir in einem italienischen Ristorante am Bacco Beach. Direkt am Strand bei Spaghetti, Pizza und Calzone. Ein besseres italienisches Ambiente findest Du nur original in Italia. War mal wieder was Anderes, wobei diese Spezialitäten bei uns zu Hause wesentlich besser schmecken, trotz Pizzaofen. Man muss aber auch klar sagen... sauteuer, aber das war es uns einfach mal wert.
Der Eingangsbereich der Location, wo Mai mit den Trauben posiert.
Pattaya. Meine Lieblingsstadt in Thailand. Hier war ich bei meinem ersten Besuch Thailand als erstes. Hier hab ich meine Frau Mai kennengelernt und hier kenne ich mich mittlerweile richtig gut aus. Ob mit dem Roller oder einem der zahlreichen Taxis, ich bin hier viel unterwegs und liebe den Trubel und die Einfachheit des Lebens. Hier könnte ich mich, etwas außerhalb niederlassen, ab und zu ins Zentrum fahren und den lieben Gott mir noch ein paar schöne Jahre geben lassen. Man hat hier einfach alles! Lebensmittel im Friendship-Market, da fehlt es an nix für den verwöhnten europäischen Gaumen. Schwarzbrot, Wurst aus der Heimat, sogar Nutella bekommt man hier. Nicht zu vergessen meinen Uhrmacher des Vetrauens, Mr. Wong. Kleines Cafe am Rande eines kleinen Marktes an der Walkingstreet mit dem allerbesten Fresh Fruit Mango-Smoothie. Paradies... Pattaya- the easy way of Life
Die Beach Road... 7 km am Strand entlang, Einbahnstraße und der Pulsschlag Pattayas. Beach, Hotels, Restaurants, Bars und Shopping. Hier findet man alles.
Man sieht es mir an, ich fühle mich hier Pudelwohl. Wer weiss, aber hierher komme ich mit Sicherheit noch sehr sehr oft. Aufspringen und Taxi fahren, klingeln wenn man raus möchte
(Ban Nam Mao, 08.01.2025) Der Ausflug ans Meer und auf die Insel Koh Larn, der Stadt Pattaya vorgelagert im Golf von Thailand. Ich bin zum ersten Mal hier und da es heuer mit Koh Chang zeitlich nicht hinhaute, muss Koh Larn als rsatzherhalten. Überhaupt kein Vergleich.
Koh Larn ist viel viel kleiner, hat aber trotzdem seine Schönheit. Mit Mr. Nai-Taxi sind wir mit dem Pick-up vom Ban Nam Mao Resort abgeholt worden. Nach einer 20-minütigen Fahrt zum Hafen von Pattaya haben wir einen Speed-Boat-Shuttle zur Insel gechartert. Weitere 20 Minuten später waren wir dann auf dem Eiland. Allerdings rate ich vom Hotel Xanadu ab. Kein Wasser zum Duschen in der Frühe und das Restaurant. also die Küche sind überhaupt nicht zu empfehlen.
Meine Meerfrau fühlt sich sichtlich wohl auf Ko Larn
(Koh Larn, 09.01.2025) Abgesehen von unserem Hotel, was vieles zu Wünschen offengelassen hat, ist die Insel vorgelagert von Pattaya, eine kleine Perle. Wir haben das Eiland mit dem Motorroller auf eigene Faust erkundet und einen wunderschönen Strand mit einem hervorragenden Restaurant gefunden, Den Großelternstrand, oder wie ich ihn nenne, den OpaOma-Beach. Nach dem vorabentlichen Essens-Reinfall war der Hunger groß, aber die Mahlzeiten am OpaOma-Beach frisch zu bereitet und sehr gut. Über das Essen am Vorabend möchte ich mich hier nicht äußern. Das mache ich direkt auf der Hotelseite im Internet in der Bewertung. Beim nächsten Besuch der Insel buchen wir im Landesinneren, mieten einen Roller und fahren die paar Kilometer zum OpaOma-Beach. Dort kann man dann in Ruhe das Meer, den Strand und die kulinarischen Leckerbissen genießen.
Koh Larn wird uns wiedersehen, das steht heute bereits fest. Morgen Vormittag fahren wir wieder mit dem Speed-Boach zurück nach Woche von insgesamt sieben Wochen verbleibt uns aber und die werden wir noch recht erlebnisreich absolvieren, bevor wir am 15. Januar die Anreise nach Bangkok machen müssen. Dort ist ja noch das kulinarische, Sightseeing-Highlights aufm Programm. Das Treffen mit Mickey, dem Arbeitskollegen von Mai, mit Mathias und Tik aus der Nähe von Marktheidenfeld und der Skywalk angesagt, bevor am 17.1. der Flieger, wieder über Abu Dhabi in die Heimat startet.
Schaut euch ruhig den Clip an. Ein Hesse probiert die Küchen, vorallem Streetfood, in Bangkok. Was mich dazu inspirierte wenigstens einen dieser Orte aufzusuchen. Mich reizte hierbei in erster Linie das Streetfood-Restaurant mit der über 50 Jahre alten Suppe. Dort wo der Dippe (Topf) seit dem ersten Tag auf dem Herd steht und nie sauber gemacht wurde. Ist im Film ausführlich zu sehen. Die einzige Streetfoodküche, die von Michelin empfohlen wurde. Stimmt wirklich, die Diplome hängen dort mit dutzenden anderen an der Wand.
Schaut euch einmal an, welch dicke Kruste den Topf umschließt. Alles Suppe! Es stimmt tatsächlich, dass der Laden immer voll ist. Einfach eingerichtet geht es hier nicht um das Ambiente, sondern rein nur ums Essen. Ein Tisch, ein Stuhl und los gehts. Ich kann euch nur soviel sagen... wenn ihr einmal in Bangkok sein solltet, geht dort hin und probiert diese Rindersuppe. Sie ist saugut und wenn ich saugut schreibe, dann meine ich das auch. Weit und breit gibt es in diesem Teil Bangkok´s zwar keine Sehenswürdigkeit, aber dennoch rentiert sich der Besuch dieses Restaurants, denn egal von welchem Punkt Bangkok´s ihr dort mit dem Taxi hinfahrt, es ist Kleingeld. Der Stadtteil? Wattana Panich.
Am Besten besucht ihr vorher den Skywalk auf dem Maha Nakhon-Tower. Von dort fährt man mit dem Taxi nur ca. 20 Minuten. Der Maha Nakhon-Tower öffnet um 10.00 Uhr am Morgen und man verbringt maximal eine Stunde dort oben, auch wenn die Aussicht ein Traum ist. Auf dem Glasboden, den man dort begehen kann und dort steht man immerhin 341 Meter über den Straßen Bangkok´s, die man direkt unter seinen Füßen sieht, bekommt man ein ganz mulmiges Gefühl. Da ist es besser, die Suppe erst hinterher zu sich zu nehmen. Aber nochmal. Ein absolutes kulinarisches MUSS, besucht man diese Welt-Metropole... besucht man Thailands Hauptstadt, Bangkok. Nehmt euch die Zeit, ihr werdet es nicht bereuen. Immerhin gab es auch keine Verdauungsprobleme danach und ja, ich lebe noch.